Fussball Ja. Ausbeutung Nein.

Ohne Arbeitsmigrant*innen wäre die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 2022 nicht möglich: Die Infrastruktur wurde von Arbeiter*innen aus südasiatischen und afrikanischen Ländern gebaut. Während die FIFA große Profite erzielt, sind Arbeitsmigrant*innen in Katar weiterhin schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Amnesty International hat Tausende von Fällen dokumentiert, in denen Arbeiter*innen monate- oder gar jahrelang nicht bezahlt oder unterbezahlt wurden.

Seit 2010 sind zudem Tausende Arbeitsmigrant*innen plötzlich und unvermittelt gestorben, obwohl sie vor ihrer Einreise ärztlich untersucht worden waren. Die überwiegende Mehrheit der Todesfälle wurde nicht untersucht.

Seit der WM-Vergabe vor zwölf Jahren hat Amnesty kontinuierlich Missstände aufgedeckt, dokumentiert und veröffentlicht. Durch diesen internationalen Druck wurden zwar Reformen angestoßen, aber die Situation bleibt bis heute prekär. Zwischenzeitliche Verbesserungen wurden zuletzt sogar wieder aufgeweicht.

Die Amnesty-Expertin für Katar Katja Müller-Fahlbusch informiert über die Situation der Arbeitsmigrant*innen, schildert, wie Amnesty seine Recherchen durchführt und erläutert die Forderungen von Amnesty an die Regierung von Katar und die FIFA.

Fordern Sie von DFB-Präsident Bernd Neuendorf als höchstem Vertreter des größten Fußballverbandes der Welt, sich für die Arbeitsmigrant*innen in Katar einzusetzen mit unserer Online-Petition: https://www.amnesty.de/wm-katar-2022

www.einsteinkultur.de